Wenn der Sonntag-Abend schon schwer wird



Vielleicht kennen Sie das:

Der Sonntag ist eigentlich frei, und doch beginnt am Nachmittag etwas zu kippen. Die Gedanken wandern zur kommenden Woche, zu Terminen, offenen Aufgaben und Gesprächen, vor denen Sie sich scheuen. Der Schlaf wird unruhig, und am Montagmorgen fühlen Sie sich erschöpft, bevor der Tag überhaupt begonnen hat.

Das ist kein persönliches Versagen. Es ist ein Hinweis darauf, dass Ihr Körper und Ihre Psyche schon über längere Zeit mehr tragen, als sie in Ruhephasen wieder ausgleichen können. Erholung findet dann nicht mehr richtig statt, weil die Anspannung auch in freien Stunden bestehen bleibt.
Drei Fragen können helfen, die eigene Lage einzuschätzen:

  1. Gelingt es Ihnen am Wochenende noch, wirklich abzuschalten?
  2. Schlafen Sie in der Nacht zum Montag deutlich schlechter als sonst?
  3. Und: Hat sich dieses Gefühl in den letzten Wochen verstärkt?
Wenn Sie mehrere dieser Fragen mit Ja beantworten, lohnt es sich, nicht einfach weiterzumachen. Ein erster Schritt kann sehr klein sein: den Sonntagabend bewusst ohne Blick auf E-Mails oder Kalender zu verbringen, einen kurzen Spaziergang vor dem Schlafengehen einzuplanen oder die drei wichtigsten Aufgaben der Woche aufzuschreiben, damit sie den Kopf nicht die ganze Nacht beschäftigen.

Manchmal reicht das nicht mehr. Wenn die Belastung so groß geworden ist, dass Sie sich nicht mehr selbst aus ihr herausfinden, kann ein Gespräch von außen Klarheit schaffen. Genau dafür biete ich kurzfristige, persönliche Unterstützung an, ohne lange Wartezeit und ohne dass Sie erst „krank genug“ sein müssen.

Die Woche beginnt nicht erst am Montagmorgen. Sie beginnt in dem Moment, in dem Sie sich entscheiden, gut für sich zu sorgen.

Zum Weiterlesen
In meinem Buch Resilenzio beschreibe ich ausführlicher, wie Belastung entsteht, warum Erholung manchmal nicht mehr gelingt und wie Menschen Schritt für Schritt wieder zu mehr Stabilität finden.

Mehr zum Buch erfahren Sie hier!

Arztgespräch nach Diagnose: Warum man so wenig behält

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Warum man im Arztgespräch nur die Hälfte versteht – und was dagegen hilft

Sie sitzen im Sprechzimmer. Die Ärztin erklärt den Befund, nennt Begriffe, Werte, mögliche Behandlungen. Sie nicken. Und eine halbe Stunde später, im Auto oder zu Hause am Küchentisch, merken Sie: Sie wissen kaum noch, was eigentlich gesagt wurde.
Wenn Ihnen das passiert ist, sind Sie in guter Gesellschaft. Und es liegt nicht an Ihnen.
Das ist normal – und gut untersucht.

Die Forschung zeigt seit Langem, dass Patientinnen und Patienten einen großen Teil dessen, was ihnen im Arztgespräch gesagt wird, sofort wieder vergessen. Eine viel zitierte Übersichtsarbeit beziffert diesen Anteil auf mindestens 40, oft sogar bis 80 Prozent.
Und von dem, was im Gedächtnis bleibt, ist ein erheblicher Teil ungenau.

Nach einer schweren Diagnose kommt noch etwas entscheidendes hinzu: der Schock. Starke Angst engt stets die Aufmerksamkeit ein. Das Gehirn bleibt an der Bedrohung hängen, manchmal an einem einzigen Wort, und für alles, was danach kommt, bleibt kaum Raum. Dazu kommen Fachbegriffe, viele Informationen auf einmal und oft wenig Zeit zum Sortieren der Fakten. Das hat ungünstige Folgen. Dass Sie nur so wenig mitnehmen und Ihre Erinnerungen so lückenhaft sind, ist also keine Schwäche. Es ist eine normale Reaktion auf eine außergewöhnliche Situation.

Fünf Dinge, die beim nächsten Gespräch helfen

  1. Fragen vorher aufschreiben. Notieren Sie alles, was Ihnen durch den Kopf geht, auch wenn es banal erscheint. Im Gespräch gehen Sie die Liste der Reihe nach durch. Wichtige Fragen sind etwa: Was genau wurde festgestellt? Welche Untersuchungen folgen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wie viel Zeit habe ich für eine Entscheidung?
  2. Nicht allein hingehen. Eine vertraute Person hört anders zu als Sie selbst. Sie kann mitschreiben, nachfragen und hinterher mit Ihnen gemeinsam zusammentragen, was gesagt wurde.
  3. Notizen machen oder machen lassen. Fragen Sie, ob Sie mitschreiben dürfen, und ob es schriftliche Informationen zum Befund gibt.
  4. Nachfragen, wenn etwas unklar ist. „Können Sie das bitte noch einmal einfacher erklären?“ ist eine völlig berechtigte Frage und Bitte. Sie wollen schließlich verstehen, worüber Sie entscheiden.
  5. Um eine Zusammenfassung bitten. Am Ende des Gesprächs: „Können Sie mir die nächsten Schritte noch einmal kurz zusammenfassen?“ Das ordnet die Informationen und gibt Ihnen etwas Greifbares mit nach Hause.
Nicht alles muss sofort entschieden werden
Nach einer Diagnose entsteht oft das Gefühl, sofort handeln zu müssen. Häufig gibt es aber mehr Zeit, als es sich in diesem Moment anfühlt. Fragen Sie konkret nach: Was ist zeitkritisch, und wo kann ich mir Bedenkzeit nehmen? Ob und wie schnell medizinisch gehandelt werden muss, klären Sie mit dem behandelnden Team. Alles andere darf in Ruhe geordnet werden. Letztlich sind einzig und allein Sie verantwortlich für Ihr Leben. Nehmen Sie diese Verantwortung wahr.

Wenn Ihnen dann alles über den Kopf wächst
Eine Diagnose betrifft selten nur die Medizin. Familie, Arbeit, Geld, Schlaf: Plötzlich steht vieles gleichzeitig im Raum. Wenn Sie nun merken, dass Ihnen die Lage entgleitet, hilft oft ein Gespräch mit jemandem, der professionell von außen auf das Ganze schaut und der auch etwas von der Thematik versteht.

Auf der Seite „Schwere Diagnose – was jetzt?“ finden Sie sechs erste Schritte, die Ordnung schaffen. Und wenn Sie möchten, sprechen wir persönlich: Gemeinsam sortieren wir, was jetzt dran ist und was warten darf. Sprechen Sie mich bei Bedarf gerne an.

Quelle:
Kessels RPC.: Patients’ memory for medical information.
Journal of the Royal Society of Medicine 2003; 96(5): 219–222.

Die wichtigsten Gedanken dieses Beitrags gibt es auch als kurzes Video: auf YouTube ansehen

Leben in einer Omnikrise

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Manchmal verändert sich eine Welt nicht mit einem großen Knall. Sie verschiebt sich langsam, fast unmerklich, und erst nach einer Weile merkt man, dass die Dinge nicht mehr dort stehen, wo man sie in Erinnerung verortet hat.
Ich glaube, genau solche Dynamiken erleben wir gerade.

Es ist nicht bloß eine einzelne Krise, die uns beschäftigt. Es ist auch nicht nur das Thema “Krieg”, nicht nur “Wirtschaft”, nicht nur “Gesundheit”, nicht nur “Technologie” und nicht nur die “politische Entwicklung”.
Nein. Das eigentlich Neue besteht darin, dass all diese Dinge gleichzeitig in Bewegung geraten sind, sich gegenseitig beeinflussen und immer schwerer voneinander zu trennen sind. Aus einzelnen Problemen ist ein ganzes dichtes Geflecht geworden. Wer an einem Faden zieht, bewegt plötzlich das ganze Gewebe.

Der bekannte Zukunftsforscher Matthias Horx hat für diese Entwicklung den Begriff der Omnikrise verwendet. Ich halte ihn für zutreffend, weil er etwas beschreibt, das viele Menschen längst spüren, auch wenn sie es nicht immer benennen können: Die Welt fühlt sich nicht mehr nur schwierig an. Sie fühlt sich unsicherer an, weil immer mehr Bereiche gleichzeitig ihre frühere Selbstverständlichkeit verlieren.

Mich erinnert diese Situation an ein Thema, das mich schon sehr lange begleitet.
In der Ethnologie kennen wir sogenannte Übergangsriten, welche Arnold van Gennep zu Anfang des 20. Jahrhunderts beschrieben hat. Sein Buch dazu trägt den bezeichnenden Titel: Übergangsriten. Er untersuchte jene Phasen im menschlichen Leben, in denen ein vertrauter Zustand verlassen wird und ein neuer erst noch erreicht werden muss. Dazwischen liegt eine eigentümliche Zeit. Das Alte trägt nicht mehr vollständig, das Neue ist noch nicht da. Der Mensch befindet sich gewissermaßen zwischen zwei Welten.
Solche Übergänge gibt es beispielsweise bei Geburt, Erwachsenwerden, Heirat oder Tod. Aber das Prinzip reicht weiter. Immer dann, wenn ein vertrautes Ordnungssystem verlassen wird, entsteht eine Phase, in der Orientierung schwieriger wird.

Genau dort sehe ich uns heute.

Unser Nervensystem blickt stets zurück. Wir wissen ziemlich gut, woher wir kommen. Wir kennen die Ordnung, an die wir uns gewöhnt haben, ihre Regeln, ihre Sicherheiten, ihre Versprechen und auch ihre Illusionen. Es sind die Produkte unserer neuronalen Verschaltungen.

Aber wir wissen nicht wirklich, wohin wir gehen.

Klar. Es gibt Zukunftsszenarien, politische Entwürfe, technologische Visionen und wirtschaftliche Planungen. Es gibt Akteure, die sehr klare Vorstellungen davon haben, wie die kommenden Jahre aussehen sollen. Aber daraus folgt noch lange nicht, dass die Wirklichkeit sich an diese Pläne halten wird. Zu viele Kräfte wirken gleichzeitig, zu viele Systeme sind miteinander gekoppelt, zu viele Störungen können in Entwicklungen eingreifen, die vorher noch eindeutig erschienen. Und dann ist da noch der unberechenbare Faktor Mensch. Kurzum:

Wir kennen A. Aber B kennen wir nicht.

Und genau diese Ungewissheit ist für Menschen schwerer auszuhalten, als man oft denkt.
Während meiner ethnologischen Feldarbeit im Hohen Atlas habe ich Menschen erlebt, die auf dem Weg zwischen zwei Orten ein Amulett bei sich trugen und es während des Gehens immer wieder mit der Hand berührten oder sich regelrecht daran festhielten. Damals konnten wir diese Beobachtungen zunächst als kulturelles Detail betrachten, als Teil einer lokalen Vorstellungswelt.

Heute sehe ich dieses Bild ganz anders.

Schauen wir genau hin: Der Mensch hatte den vertrauten Ort verlassen und den nächsten noch nicht erreicht. Er befand sich im Übergang. Das Amulett veränderte den Weg nicht. Es machte den Weg nicht kürzer, beseitigte keine Gefahr und garantierte kein bestimmtes Ergebnis. Aber es gab etwas, das blieb, während sich die Umgebung veränderte.

Etwas, woran man sich festhalten konnte.
Dies ist eine sehr alte menschliche Antwort auf eine sehr alte menschliche Erfahrung: Wenn die äußere Ordnung unsicher wird, suchen wir nach etwas, das innen oder unmittelbar bei uns verlässlich bleibt. Und genau an diesem Punkt beginnt für mich die eigentlich interessante Frage unserer heutigen Situation.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit menschlicher Regulation, also mit der Fähigkeit des Organismus, Belastungen aufzunehmen, auf Veränderungen zu reagieren und anschließend wieder einen tragfähigen Zustand herzustellen. Menschen können erstaunlich viel bewältigen. Wir sind nicht dafür gemacht, in einer vollkommen gleichförmigen Umwelt zu leben. Anpassung gehört zu unserer Natur.

Aber Anpassung braucht Zeit.

Nach einer starken Belastung muss es eine Phase geben, in der das System wieder herunterfahren kann. Nach einer langen Anspannung braucht es Entlastung. Nach Unsicherheit braucht es irgendwann wieder Orientierung. Und genau diese Zeit wird knapper. Viele Menschen erleben heute nicht mehr den klassischen Ablauf: Belastung, Verarbeitung, Erholung. Stattdessen folgt auf eine Belastung schon die nächste. Kaum hat man sich an eine Veränderung gewöhnt, tritt eine neue hinzu. Etwas im Beruf verändert sich, gleichzeitig wächst die Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung, während im Hintergrund politische Konflikte eskalieren, technologische Umbrüche ganze Tätigkeitsfelder verändern und im privaten Umfeld ebenfalls Dinge geschehen, die Aufmerksamkeit verlangen. Das einzelne Ereignis ist dann oft gar nicht das eigentliche Problem.

Das Problem ist die Summe.

Oder genauer: die Summe im Verhältnis zu der Fähigkeit des Menschen, diese Belastungen noch auszugleichen.

Ich nenne dieses Potenzial die Regulationsreserve.

Dieser Begriff beschreibt für mich keinen einzelnen Messwert, sondern eine Erfahrung, die ich immer häufiger beobachte: Menschen verfügen irgendwann nicht mehr über denselben Spielraum wie früher. Sie schlafen schlechter, werden schneller gereizt, Gedanken kreisen länger, Entscheidungen fallen schwerer, der Körper bleibt in Bereitschaft. Manchmal ist es nur ein diffuses Gefühl, dass alles zu viel geworden ist, obwohl man kaum erklären kann, welches einzelne Ereignis dafür verantwortlich sein soll. Dann kommt vielleicht eine Trennung, eine Diagnose, ein Arbeitsplatzverlust oder eine familiäre Krise hinzu.

Und plötzlich kippt etwas gewaltig.

Von außen sieht es so aus, als sei dieses eine Ereignis der Auslöser gewesen. Tatsächlich trifft es aber häufig auf ein System, das schon lange vorher unter Druck stand.

Das verändert auch die Frage, wie wir Menschen in Krisen begleiten müssen.

Früher konnte man zumeist sagen: Da ist ein Mensch, dessen grundsätzlich stabiles Leben von einem außergewöhnlichen Ereignis unterbrochen wurde. Wir helfen ihm dabei, die Krise zu überstehen, und irgendwann findet er zurück in sein bisheriges Leben.

Heute funktioniert dieses Bild immer weniger. Denn wohin soll der Mensch zurück? Auch die Welt, in die er zurückkehren möchte, hat sich inzwischen verändert.

Es liegt genau darin einer der größten Irrtümer unseres bisherigen Resilienzbegriffs. Resilienz wird oft so verstanden, als müsse der Mensch nach einer Belastung möglichst schnell wieder in seinen alten Zustand zurückfinden.
Aber wenn sich die Bedingungen selbst verändern, reicht dieses Zurückfedern nicht.

Dann muss etwas Neues entstehen. Nicht unbedingt ein völlig neuer Mensch, aber eine andere Art, sich in einer veränderten Welt zu orientieren. Ich glaube darum, dass wir uns wieder stärker mit den grundlegenden Dingen beschäftigen müssen, die Menschen seit jeher geholfen haben, Übergänge zu bewältigen.

Mit Beziehungen. Mit Rhythmus. Mit Schlaf. Mit Natur. Mit körperlicher Wahrnehmung.
Mit Ritualen. Mit Orten. Mit Musik. Mit Berührung.
Mit allem, was dem Organismus signalisiert: Hier ist etwas, das immer noch trägt.

Vielleicht klingt das in einer hoch technisierten Welt zunächst erstaunlich schlicht. Aber möglicherweise liegt gerade darin die Richtung, die wir lange aus dem Blick verloren haben. Je komplexer die äußere Welt wird, desto wichtiger könnten jene elementaren Fähigkeiten werden, auf denen menschliche Selbstorganisation überhaupt beruht. Wir können nicht alle politischen Entwicklungen kontrollieren. Wir können nicht vorhersehen, welche Technologien sich durchsetzen werden, welche Konflikte entstehen oder welche wirtschaftlichen Verwerfungen kommen. Aber wir können etwas dafür tun, dass nicht jede äußere Bewegung unmittelbar unsere gesamte innere Ordnung mitreißt.

Wir können lernen, unseren Zustand wahrzunehmen. Wir können lernen, Belastung früher zu erkennen. Wir können Bedingungen schaffen, unter denen unser System wieder in einen regulierbaren Bereich zurückfinden kann.
Und wir können uns fragen, welche Anker uns durch diesen Übergang tragen. Das halte ich inzwischen für eine der entscheidenden Fragen unserer Zeit.

Nicht: Wie verhindern wir jede Unsicherheit? Das können wir nicht. Sondern: Wie bleiben wir Menschen, die auch unter unsicheren Bedingungen noch wahrnehmen, entscheiden und handeln können?

Wir haben A verlassen. B ist noch nicht sichtbar. Und immer öfter ist genau deshalb das Dazwischen der Ort, mit dem wir uns jetzt beschäftigen müssen.

Grundsätze zumr Notfall-Beratung

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Wenn eine Nachricht plötzlich alles verändert

Eine schwere Diagnose kann innerhalb weniger Minuten eine ganze Welt verändern.

Eben war noch Alltag. Dann sitzen Sie plötzlich einem Arzt gegenüber, hören Begriffe, Zahlen, Möglichkeiten und Risiken. Vielleicht soll schon in wenigen Tagen etwas entschieden werden. Vielleicht wartet die Familie draußen. Vielleicht stellen alle dieselbe Frage:

Was machen wir jetzt?
Und genau da beginnt häufig das eigentliche Problem.

Nicht unbedingt, weil es keine Informationen gibt. Oft gibt es sogar viel zu viele. Arztgespräche, Internetseiten, Erfahrungsberichte, gut gemeinte Ratschläge von Freunden und Angehörigen. Jeder sagt etwas anderes. Und während immer mehr Informationen hinzukommen, wird es im eigenen Kopf nicht klarer, sondern enger.

In solchen Momenten muss nicht sofort der ganze weitere Weg feststehen. Es zählt der nächste Schritt.

Vielleicht müssen zunächst Fragen gesammelt werden. Vielleicht muss noch einmal verstanden werden, was überhaupt gesagt wurde. Vielleicht braucht es ein weiteres Gespräch, eine zweite fachliche Einschätzung oder schlicht einen Moment, in dem nicht schon wieder jemand eine Entscheidung erwartet.

Vor allem aber braucht es etwas, das unter starkem Druck schnell verloren geht: die eigene Orientierung. Genau darum geht es in meinem Notfall-Coaching.
Nicht darum, an die Stelle eines Arztes oder einer anderen Fachperson zu treten. Nicht darum, Ihnen zu sagen, was Sie tun sollen. Sondern darum, mit Ihnen die Lage so weit zu ordnen, dass Sie wieder klarer sehen können.
Ich sage Ihnen nicht, welche medizinische Entscheidung Sie treffen sollen. Ich helfe Ihnen allerdings dabei, wieder in eine Lage zu kommen, in der Sie selbst klar fragen, prüfen und entscheiden können.
Was ist jetzt wirklich wichtig? Welche Fragen sind noch offen? Was muss heute entschieden werden – und was vielleicht noch gar nicht? Was brauchen Sie, um eine Entscheidung später auch als Ihre eigene vertreten zu können?

Eine schwierige Situation kann wieder überschaubarer werden. Und manchmal beginnt genau dort etwas Entscheidendes:
Sie sehen wieder einen nächsten Schritt.

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